Nordrhein-Westfalen: Arbeitslosigkeit, Bildung, Kriminalität: Wie steht NRW da?

Martin Schulzdts

Dortmund. Die Mehrheit der Menschen in Nordrhein-Westfalen hält die Lebensbedingungen im eigenen Bundesland für schlechter als in anderen. 52 Prozent erwarten, dass sich die Landespolitik stärker als bisher um die Schul- und Bildungspolitik kümmert. Wichtige Handlungsfelder der neuen Landesregierung wären aus Sicht der Bürger zudem alle Maßnahmen zur Stärkung der inneren Sicherheit und der Bekämpfung der Kriminalität (33 Prozent), die Integration der nach NRW gekommenen Flüchtlinge und die der hier schon lebenden Ausländer (29 Prozent) sowie die Sicherung der bestehenden und die Schaffung neuer Arbeitsplätze (21 Prozent).

Nur wenige Befragte (8 Prozent) glauben, dass die Lebensverhältnisse in allen Regionen Nordrhein-Westfalens weitgehend ähnlich sind. Wie viel wissen Sie sonst über das bevölkerungsreichste deutsche Bundesland?

Er sei zuversichtlich, dass die Kanzlerkandidatur des Sozialdemokraten Martin Schulz auch in Nordrhein-Westfalen der SPD nicht besonders helfen werde. Von den wenigen Bürgern, die nur ungern in NRW leben, würde die Hälfte (50 Prozent) lieber in Bayern und fast ein Viertel (22 Prozent) lieber in Baden-Württemberg wohnen. Mit Blick auf sieben Jahre rot-grüner Regierung in Düsseldorf sagte CDU-Spitzenkandidat Armin Laschet am Montag im WDR: "Die Lage in Nordrhein-Westfalen ist ja viel schlimmer als in Schleswig-Holstein". Die CDU rangierte dahinter bei 27 bis 34 Prozent.

Die SPD lag in den Umfragen zuletzt bei 32 bis 36 Prozent. Lediglich vier Prozent halten sie für besser.

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